Die folgenden Tipps sollten Sie beim Kauf von Diamanten unbedingt beachten

Ein wenig Basiswissen hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Bei Diamanten gibt es erhebliche Preisunterschiede die ohne jeglichem Basiswissen nicht zu erklären sind.

Schneider & Kollegen - farbige Diamanten
  1. Man sollte davon absehen einen Diamanten ohne Expertise der weltweit anerkannten gemmologischen Institute, GIA, IGI oder HRD zu kaufen. Sie verbürgen sich für die Echtheit und die technischen Angaben des jeweils bewerteten Diamanten.
  2. Kaufen Sie nur bei erfahrenen Händlern mit entsprechenden Kenntnissen und Referenzen, selten ist „der Juwelier von nebenan“ der richtige Ansprechpartner. Sinnvoll ist ein Kauf ohne weiteren Zwischenhandel.
  3. Lassen Sie sich umfangreich beraten.
  4. Prüfen Sie die Weiterverkaufsmöglichkeiten.
  5. Standardgrößen (Halb- Dreiviertel- Eincaräter und größer) sind von Vorteil bei der Wahl.
  6. Hohe Qualität ist stets von Vorteil, ausschlaggebend sind bei weißen Steinen die „4 C’s“, welche aber nur die Grundlage sind, bei farbigen Diamanten können bis zu 15 Kriterien ausschlagebend sein.
  7. Klassiker sind lupenreine weiße Steine im Brillantschliff.
  8. „Fancy Colors“, farbige Diamanten, sind von einer faszinierenden Schönheit und die zukunftsträchtigste Wahl, jedoch sehr speziell und ohne erfahrenen Insider nicht zu empfehlen.

Was ist eigentlich ein Diamant?

Der Diamant ist das härteste natürliche Material der Erde. Kohlenstoffatome im Erdmantel setzen sich unter hohen Drücken und Temperaturen zu einer hochstabilen kubischen Form zusammen. Dadurch besitzt er im Mineralreich die effektivste Kombination aus hoher Härte, hoher Lichtbrechung und hoher Dispersion. Durch einen feinen Schliff der einzelnen Facetten erzeugt er – von innen heraus – eine faszinierende Lichtstreuung, die ihm seine einzigartige Brillanz gibt. Reinheit, Farbbrillanz und Lichtbrechung machen die besten Diamanten zum unvergleichlichen Material im Schmuck- und Investment-Bereich. Es ist der „spektakulärste Rohstoff“ der Geschichte.

Nur ein winziger Bruchteil der Fördermenge eignet sich zum Schleifen und davon besitzt nur ein weiterer Bruchteil ausreichende Eigenschaften, um die nötigen Qualitätsstandards der „4 C“s“ zu erfüllen. In Zahlen: 98 % finden Verwendung in der Industrie, nahezu 2 % können als Schmucksteine eingesetzt werden und von diesen eignet sich widerum nur ein kleiner Bruchteil als Sachwert.

Somit zählen nur 2 % der gesamten Weltfördermenge an Rohdiamanten zu den seltensten und qualitativ wertvollsten Diamanten. Von diesen bietet wiederum ein kleiner Teil das größte Potenzial für Preissteigerungen.

Der Diamant – Schmuckstein und Sachwert

„Vielleicht haben Diamanten hier sogar einen Vorteil gegenüber standardi­sierten Produkten. Für einen Brillanten wird der faire Wert bezahlt. Nicht mehr und nicht weniger.“  FOCUS